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Kosten 2026

Was kostet 24-Stunden-Pflege? Kosten und Zuschüsse 2026

Sehen Sie in 2 Minuten, was es kostet und welche Pflegekräfte verfügbar sind – Anreise in 3 Tagen möglich.

  • Keine Vermittlungsgebühr
  • Kein Vertrag vor Ihrer Auswahl
  • Täglich kündbar, taggenau abgerechnet
  • Bestpreisgarantie Mehr Infos

Aktualisiert am 20. September 2026 · 12 Min. Lesezeit

Bekannt aus

  • ARD
  • NDR
  • SAT.1
  • Die Welt
  • Bild der Frau
  • Frankfurter Allgemeine

Was kostet 24-Stunden-Pflege bei Primundus?

Die Kosten der 24-Stunden-Pflege bestehen aus dem Monatspreis, der An- und Abreise und Kost und Logis. Der Grundpreis liegt bei 2.150 € im Monat. Er gilt für eine Person, die noch mobil ist oder mit Rollator geht. Nachts braucht sie keine Hilfe, und es gibt keine besonderen Wünsche an die Betreuungskraft. Im Preis enthalten sind Lohn und Sozialabgaben der Betreuungskraft, die Organisation der Einsätze, der Ersatz bei Krankheit und Ihre Ansprechpartnerin in Deutschland. Eine Vermittlungsgebühr oder Anzahlung gibt es nicht.

Der Preis ist ein Bruttopreis, in ganz Deutschland gleich, ob in München, Berlin oder auf dem Land. Was die Pflegekasse und das Finanzamt beisteuern, ziehen Sie davon ab. So sieht das bei Pflegegrad 3 aus:

Beispiel: eine Person, Pflegegrad 3

Betreuung im Monatab 2.150 €
Pflegegeld (Pflegegrad 3)− 599 €
Entlastungsbudget (3.539 € im Jahr)− 295 €
Steuerermäßigung (20 %, bis 4.000 € im Jahr)− 333 €
Selbst zu tragen im Monatab ca. 923 €

Stand September 2026, Werte aus unserem Kostenrechner · zzgl. An- und Abreise 125 € je Strecke · Budget-Anteil setzt voraus, dass Ihre Kasse den Einsatz als Verhinderungspflege anerkennt

Abgerechnet wird taggenau: Der Monatspreis geteilt durch 30 ergibt den Tagessatz, beim Grundpreis rund 72 €. Sie zahlen erst, wenn die Betreuungskraft da ist, und nur für die Tage, an denen sie da ist. Der Vertrag ist täglich kündbar.

Berechnen Sie Ihren Preis und sehen Sie passende Pflegekräfte sofort

Sie beantworten ein paar Fragen zur Pflegesituation. Danach sehen Sie den Monatspreis und die Betreuungskräfte, die dafür in Frage kommen. Das dauert 2 Minuten.

Preis & Pflegekräfte ansehen

Was den Preis bewegt: alle Preisfaktoren

Der Kostenrechner stellt Ihnen ein paar Fragen zur Pflegesituation. Jede Antwort hat einen festen Aufschlag, es gibt keine versteckten Posten. Welche Antworten den Preis bewegen und wie stark, zeigt die Grafik; was ihn nicht ändert, sehen Sie auch: Pflegegrad 1 bis 4, die Erfahrung der Betreuungskraft und ein Rollator.

Grafik

Was den Preis bewegt: die Faktoren im Vergleich

  • Ehepaar statt einer Persongroß
  • Deutschkenntnisse „gut“fließend, auch bei Fachbegriffengroß
  • Mehrmals pro Nacht Hilfe nötiggroß
  • Deutschkenntnisse „kommunikativ“unterhält sich fließend; „grundlegend“ ist im Grundpreismittel
  • Weitere Personen im Haushaltmittel
  • Einmal pro Nacht oder gelegentlich Hilfe nötiggelegentlich: noch etwas wenigerklein
  • Rollstuhl oder bettlägerigklein
  • Führerschein gewünschtklein
  • Betreuerin gewünscht (statt egal)klein
  • Pflegegrad 5klein

Preiskonfiguration unseres Kostenrechners, Stand September 2026. Die Balken zeigen, wie stark ein Faktor im Vergleich zu den anderen wiegt; die Aufschläge addieren sich auf den Grundpreis von 2.150 €. Pflegegrad 1 bis 4, Erfahrung der Betreuungskraft und Mobilität mit Rollator ändern den Preis nicht. Ihren Preis zeigt der Rechner nach ein paar Fragen.

Nachts Hilfe

Braucht Ihr Angehöriger nachts regelmäßig Hilfe, etwa bei Demenz oder beim Gang zur Toilette, kostet das mehr: gelegentlich oder einmal pro Nacht einen kleinen Aufschlag, mehrmals pro Nacht einen großen. Die Betreuungskraft hat dann tagsüber mehr Ruhezeit.

Deutschkenntnisse

Grundlegende Kenntnisse sind im Grundpreis enthalten. Eine Betreuungskraft, die sich fließend unterhält („kommunikativ“), kostet einen mittleren Aufschlag, gute Deutschkenntnisse einen großen. Bei Demenz ist das oft wichtiger als bei rein körperlichem Hilfebedarf.

Zwei Personen

Ein Ehepaar kostet mehr als eine Person, weil eine Betreuungskraft zwei Menschen versorgt. Leben weitere Personen im Haushalt, für die sie mitkocht und mitwäscht, kommt ein kleinerer Aufschlag dazu.

Mobilität

Ist Ihr Angehöriger auf den Rollstuhl angewiesen oder bettlägerig, kostet die Betreuung etwas mehr, weil Umlagern und Transfers Zeit und Kraft brauchen.

Wünsche

Ein Führerschein, der ausdrückliche Wunsch nach einer Frau und Pflegegrad 5 kosten jeweils einen kleinen Aufschlag.

Wie viel bei Ihnen dazukommt, sehen Sie im Kostenrechner: ein paar Fragen, dann der Preis für Ihre Situation, mit Pflegegeld, Entlastungsbudget und Steuerermäßigung schon abgezogen.

Was dazukommt, und was nicht

Der Monatspreis ist der Preis. Drei Posten kommen dazu, alle stehen so im Vertrag, den Sie vor der Entscheidung lesen können:

An- und Abreise

Die Betreuungskraft wird zu Ihnen gebracht und wieder abgeholt. Das kostet 125 € je Strecke. Beim Wechsel alle 6 bis 8 Wochen fallen also 250 € an. Am Wechseltag berechnen wir den Tagessatz für beide Betreuungskräfte, weil An- und Abreisetag Arbeitstage sind.

Kost und Logis

Die Betreuungskraft wohnt bei Ihnen: ein eigenes Zimmer, Verpflegung, Küche und Bad zur Mitbenutzung, Internet. Das stellen Sie, wie bei einem Mitbewohner.

Feiertage

An neun gesetzlichen Feiertagen im Jahr gilt der doppelte Tagessatz. Welche das sind, steht im Vertrag.

Nicht im Preis, aber auch nicht Ihr Problem

Was wir nicht berechnen

  • Keine Vermittlungsgebühr, keine Anzahlung, keine Aufnahmegebühr
  • Keine Krankheitstage: Fällt die Betreuungskraft aus, zahlen Sie für diese Tage nichts
  • Keine Mindestlaufzeit und keine Kündigungsfrist: täglich kündbar
  • Kein Aufpreis für die Organisation des Wechsels oder für Ihre Ansprechpartnerin

Alles im Wortlaut: Mustervertrag als PDF · Was die Betreuungskraft übernimmt

Was kostet 24-Stunden-Pflege nach Pflegegrad?

Der Preis der Betreuung hängt kaum vom Pflegegrad ab. Ihr Eigenanteil dagegen sinkt mit jedem Pflegegrad, denn das Pflegegeld steigt. Beim Grundpreis für eine Person bleibt nach Pflegegeld, anteiligem Entlastungsbudget und Steuerermäßigung:

PflegegradBetreuungPflegegeldEntlastungsbudgetSteuerSelbst zu tragen
Pflegegrad 2ab 2.150 €− 347 €− 295 €− 333 €ab ca. 1.175 €
Pflegegrad 3ab 2.150 €− 599 €− 295 €− 333 €ab ca. 923 €
Pflegegrad 4ab 2.150 €− 800 €− 295 €− 333 €ab ca. 722 €

Stand September 2026, Werte aus unserem Kostenrechner · zzgl. An- und Abreise 125 € je Strecke · Budget-Anteil setzt anerkannte Verhinderungspflege voraus

Pflegegrad 5 hat das höchste Pflegegeld (990 €); die Betreuung kostet dort etwas mehr als der Grundpreis, weil die Pflege aufwendiger ist. Ihren Eigenanteil zeigt der Rechner.

Grafik

Wer zahlt was: der Grundpreis für eine Person, aufgeteilt nach Pflegegrad

  • Pflegegrad 2Betreuung ab 2.150 €

    Selbst zu tragen: ab ca. 1.175 € im Monat

  • Pflegegrad 3Betreuung ab 2.150 €

    Selbst zu tragen: ab ca. 923 € im Monat

  • Pflegegrad 4Betreuung ab 2.150 €

    Selbst zu tragen: ab ca. 722 € im Monat

  • Pflegegeld
  • Entlastungsbudget
  • Steuerermäßigung
  • Selbst zu tragen

Grundpreis ab 2.150 € aus unserem Kostenrechner, Stand September 2026; Pflegegrad 5 mit 990 € Pflegegeld zeigt der Rechner. Pflegegeld nach § 37 SGB XI. Entlastungsbudget 3.539 € im Jahr, anteilig 295 € im Monat. Steuerermäßigung 20 %, höchstens 4.000 € im Jahr, anteilig 333 € im Monat. Zzgl. An- und Abreise 125 € je Strecke.

Ohne Pflegegrad

Die Betreuung ist auch ohne Pflegegrad möglich, es gibt dann aber kein Pflegegeld und kein Entlastungsbudget. Beantragen Sie den Pflegegrad parallel; er wird ab dem Antragsmonat gezahlt.

Pflegegrad 1

Kein Pflegegeld und kein Entlastungsbudget. Der Entlastungsbetrag von 131 € im Monat gilt für anerkannte Alltagshilfen, in der Regel nicht für die Betreuungskraft. Ab Pflegegrad 2 lohnt sich die Betreuung finanziell deutlich mehr.

Pflegegrad 2 bis 5

Pflegegeld und Entlastungsbudget kommen direkt zu Ihrem Angehörigen; der Preis für die Betreuung bleibt gleich. Wer zu niedrig eingestuft ist, verschenkt jeden Monat Geld: Ein Widerspruch oder ein Antrag auf Höherstufung lohnt sich.

Quellen: § 37 SGB XI (Pflegegeld) · § 42a SGB XI (gemeinsamer Jahresbetrag) · § 35a EStG (Steuerermäßigung) · BMG-Leistungsübersicht · Stand: September 2026

Mehr dazu: Alle Pflegegrade 2026 · Pflegegrad beantragen · Pflegegrad erhöhen

Was kostet 24-Stunden-Pflege für zwei Personen?

Werden beide Partner betreut, versorgt eine Betreuungskraft beide. Der Preis liegt über dem für eine Person, aber weit unter dem Doppelten. Dafür hat jeder Partner mit Pflegegrad seinen eigenen Anspruch auf Pflegegeld und Entlastungsbudget; die Steuerermäßigung gibt es einmal je Haushalt.

Zuschüsse für ein Ehepaar: Pflegegrad 3 und Pflegegrad 2

Pflegegeld (599 € + 347 €)946 €
Entlastungsbudget (2 × 295 €)590 €
Steuerermäßigung (einmal je Haushalt)333 €
Zuschüsse zusammen im Monatbis zu 1.869 €

Stand September 2026 · Budget-Anteil setzt anerkannte Verhinderungspflege für beide voraus · Steuerermäßigung 20 % der Kosten, höchstens 4.000 € im Jahr

Der Eigenanteil für zwei ist damit oft niedriger als für eine Person allein. Zum Vergleich: Zwei Heimplätze kosten im Bundesdurchschnitt über 6.700 € Eigenanteil im Monat. Braucht einer der beiden nachts Hilfe oder ist bettlägerig, gelten die Faktoren von oben; den Preis für Ihre Situation zeigt der Rechner.

Wer zahlt die 24-Stunden-Pflege? Pflegekasse, Krankenkasse, Steuer, Sozialamt

Die Pflegekasse zahlt die Betreuungskraft nicht direkt. Sie zahlt Leistungen an Ihren Angehörigen, die Sie für die Betreuung einsetzen. Das Finanzamt beteiligt sich über die Steuer. Die Krankenkasse zahlt nichts, und das Sozialamt nur, wenn das Geld nicht reicht.

Pflegekasse: Pflegegeld

Ab Pflegegrad 2, monatlich 347 € (Pflegegrad 2), 599 € (3), 800 € (4) oder 990 € (5). Es wird an den Pflegebedürftigen gezahlt, wenn die Pflege zu Hause selbst organisiert ist, mit Angehörigen oder einer Betreuungskraft.

Pflegekasse: Entlastungsbudget

3.539 € im Jahr für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege, ab Pflegegrad 2. Sie können es für die Betreuungskraft einsetzen, wenn Ihre Kasse den Einsatz als Verhinderungspflege anerkennt; anteilig sind das 295 € im Monat. Fragen Sie vorher bei Ihrer Kasse nach.

Pflegekasse: Pflegehilfsmittel

42 € im Monat für Verbrauchsmittel wie Handschuhe und Desinfektionsmittel, ab Pflegegrad 1. Der Entlastungsbetrag von 131 € im Monat gilt für anerkannte Alltagshilfen, in der Regel nicht für die Betreuungskraft.

Krankenkasse

Zahlt für die Betreuung nichts. Sie zahlt medizinische Behandlungspflege durch einen ambulanten Pflegedienst, etwa Spritzen, Verbände oder das Stellen von Medikamenten. Beides lässt sich gut kombinieren.

Finanzamt

20 % der Kosten als haushaltsnahe Dienstleistung, höchstens 4.000 € Ersparnis im Jahr. Schon beim Grundpreis erreichen Sie den Höchstbetrag. Eintragen in der Anlage Haushaltsnahe Aufwendungen der Steuererklärung.

Sozialamt

Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht, kann das Sozialamt Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII leisten, auch zu Hause. Kinder werden erst ab einem Bruttoeinkommen von 100.000 € im Jahr herangezogen.

Entlastungsbudget

3.539 € im Jahr, flexibel für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege

  • Ab Pflegegrad 2, seit Juli 2025 ein gemeinsamer Jahresbetrag statt zwei getrennter Budgets
  • Frei aufteilbar, höchstens acht Wochen je Leistungsart
  • Keine Vorpflegezeit mehr: Anspruch ab dem ersten Tag mit Pflegegrad 2
  • 2026 ist das erste volle Jahr ohne Übergangsregelungen
  • Nicht genutztes Budget verfällt am 31. Dezember

Ob AOK, TK, Barmer, DAK oder eine private Pflegeversicherung: Die Leistungen der Pflegekasse sind gesetzlich gleich, nur die Formulare unterscheiden sich. Landeszuschüsse kommen dazu, zum Beispiel das Bayerische Landespflegegeld von 500 € im Jahr ab Pflegegrad 2.

Mehr dazu: Alle Zuschüsse 2026 im Überblick · Pflegegeld 2026 · Verhinderungspflege und Entlastungsbudget · Sozialhilfe bei Pflegebedarf

Was kostet eine polnische Pflegekraft?

Unsere Betreuungskräfte kommen aus Polen, und der Preis ab 2.150 € im Monat gilt für sie. Darin enthalten sind Lohn und Sozialabgaben: Die Betreuungskraft ist bei uns angestellt und in Polen sozialversichert, für jeden Einsatz liegt eine A1-Bescheinigung vor. Sie werden nicht Arbeitgeber und zahlen weder Lohnsteuer noch Sozialabgaben.

Wer bei „polnische Pflegekraft“ einen Preis unter 2.000 € liest, sollte fragen, wer der Arbeitgeber ist. Bei selbstständigen Kräften gilt die Familie in der Regel als Arbeitgeber, mit Nachforderungen der Sozialversicherung für bis zu vier Jahre. Bei Pflegegrad 3 bleiben bei uns nach den Zuschüssen ab ca. 923 € im Monat, bei Pflegegrad 4 ab ca. 722 €.

Mehr dazu: Pflegekraft aus Polen: Ablauf, Recht, Kosten · Entsendemodell und A1-Bescheinigung

24-Stunden-Pflege oder Pflegeheim: Was ist günstiger?

Der durchschnittliche Eigenanteil im Pflegeheim beträgt 2026 bundesweit 3.364 € im Monat im ersten Jahr (vdek-Auswertung, Stand 1. Juli 2026). Bei der 24-Stunden-Pflege zu Hause bleiben bei Pflegegrad 3 nach Kassenzuschüssen und Steuerermäßigung ab ca. 923 € im Monat. Und Ihr Angehöriger bleibt in seiner Wohnung, mit einer Betreuungskraft für sich allein.

Grafik

Was Sie selbst zahlen: Pflegeheim gegen 24-Stunden-Pflege zu Hause

  • Pflegeheim, Eigenanteil im Monat

    Ø 3.364 €
  • 24-Stunden-Pflege zu Hause, Pflegegrad 3

    ab ca. 923 €

Rund 2.441 € im Monat weniger, und Ihr Angehöriger bleibt in seiner Wohnung.

Pflegeheim: Eigenanteil im ersten Jahr, Bundesdurchschnitt, vdek-Auswertung, Stand 1. Juli 2026. 24-Stunden-Pflege: eine Person, Pflegegrad 3, nach Pflegegeld, Entlastungsbudget und Steuerermäßigung, Werte aus unserem Kostenrechner, zzgl. An- und Abreise.

24-Stunden-PflegePflegeheim
Selbst zu tragen im Monatab ca. 923 €Ø 3.364 €
Betreuung1:1, bei Bedarf auch nachtsPflegepersonal für mehrere Bewohner
Wohnenim eigenen ZuhauseUmzug ins Heim
Kündigungtäglichmit Frist zum Monatsende

24-Stunden-Pflege: eine Person, Pflegegrad 3, Werte aus unserem Kostenrechner, zzgl. An- und Abreise · Pflegeheim: bundesweiter Durchschnitt, vdek-Auswertung, Stand 1. Juli 2026

Vollständiger Vergleich: 24h-Pflege gegen Pflegeheim: Kostenvergleich 2026 · Pflegeheim-Kosten nach Bundesland

Eigenanteil senken: alle Möglichkeiten

Mit der richtigen Kombination aller Leistungen sinkt der Betrag, den Sie selbst tragen, um mehrere hundert Euro im Monat. Das sind die Stellschrauben:

1. Pflegegrad richtig beantragen

Jede Stufe bedeutet hunderte Euro mehr Pflegegeld im Monat. Wer zu niedrig eingestuft ist, verschenkt Geld. Im Zweifel Widerspruch einlegen. Pflegegrad beantragen

2. Entlastungsbudget ausschöpfen

3.539 € im Jahr verfallen, wenn sie nicht genutzt werden. Klären Sie mit Ihrer Kasse vorab, dass der Einsatz als Verhinderungspflege gilt, und reichen Sie die Rechnungen ein. Verhinderungspflege und Entlastungsbudget

3. Steuerermäßigung nutzen

20 % der Betreuungskosten, höchstens 4.000 € im Jahr. Die Rechnungen per Überweisung bezahlen, nicht bar, sonst erkennt das Finanzamt sie nicht an. Pflege steuerlich absetzen

4. Pflegehilfsmittel beantragen

42 € im Monat für Verbrauchsmittel, direkt bei der Pflegekasse. Sie werden nach Hause geliefert.

5. Wohnraumanpassung fördern lassen

Bis 4.180 € je Maßnahme für Umbauten wie Badumbau oder Treppenlift, bei mehreren Maßnahmen mehrfach. Wohnraumanpassung: Förderung

6. Landeszuschüsse prüfen

Bayern zahlt 500 € Landespflegegeld im Jahr ab Pflegegrad 2, andere Länder haben eigene Programme. Förderungen nach Bundesland

Alle Tipps: Eigenanteil senken: alle Möglichkeiten 2026

Günstiger geht es nur auf eigenes Risiko

Angebote unter 2.000 € im Monat gibt es, meist von „selbstständigen“ Betreuungskräften oder über private Vermittlung. Wer im Haushalt wohnt, weisungsgebunden arbeitet und nur einen Auftraggeber hat, ist in der Regel scheinselbstständig. Dann gelten Sie als Arbeitgeber: Sozialversicherungsbeiträge können für bis zu vier Jahre nachgefordert werden, dazu Bußgelder. Der Preisvorteil ist dann schnell aufgebraucht.

Auch die oft zitierten 1.850 € der Caritas gibt es so nicht. Beim Modell CariFair sind Sie selbst Arbeitgeber. Nach Angaben von CariFair zahlen Sie dort rund 2.730 € Bruttogehalt, dazu etwa 600 € Sozialabgaben und 170 € Koordination im Monat. Die Betreuungskraft arbeitet dafür 38,5 Stunden in der Woche. Bei den großen Anbietern beginnen die Preise 2026 zwischen rund 2.500 und 3.000 € im Monat. Wir liegen mit 2.150 € darunter, weil unsere Betreuungskräfte bei uns angestellt sind und keine Vermittlungsgebühr anfällt. Dazu kommt die Bestpreisgarantie: nie mehr als für ein vergleichbares Angebot.

Mehr dazu: Scheinselbstständigkeit vermeiden · Anbieter im Vergleich: Preise, Gebühren, Vertragsbindung

Häufige Fragen zu den Kosten der 24-Stunden-Pflege

Was kostet 24-Stunden-Pflege im Monat?

Bei Primundus ab 2.150 € im Monat für eine Person. Der genaue Preis hängt davon ab, ob nachts Hilfe nötig ist, wie gut die Betreuungskraft Deutsch spricht, ob zwei Personen betreut werden und ob Sie weitere Wünsche haben; der Rechner zeigt ihn nach ein paar Fragen. Nach Pflegegeld, Entlastungsbudget und Steuerermäßigung bleiben bei Pflegegrad 3 ab ca. 923 € im Monat selbst zu tragen.

Was kostet 24-Stunden-Pflege pro Tag?

Wir rechnen taggenau ab: Der Monatspreis wird durch 30 geteilt. Beim Grundpreis von 2.150 € sind das rund 72 € am Tag. Sie zahlen nur für Tage, an denen die Betreuungskraft bei Ihnen ist; Krankheitstage berechnen wir nicht.

Was kostet 24-Stunden-Pflege bei Pflegegrad 3?

Die Betreuung kostet ab 2.150 € im Monat. Bei Pflegegrad 3 zahlt die Pflegekasse 599 € Pflegegeld und, wenn sie den Einsatz als Verhinderungspflege anerkennt, anteilig 295 € aus dem Entlastungsbudget. Die Steuerermäßigung bringt bis zu 333 € im Monat. Selbst zu tragen bleiben ab ca. 923 €.

Was kostet 24-Stunden-Pflege bei Pflegegrad 4 und 5?

Bei Pflegegrad 4 bleiben beim Grundpreis nach Pflegegeld (800 €), Entlastungsbudget (295 €) und Steuerermäßigung (333 €) ab ca. 722 € im Monat. Bei Pflegegrad 5 ist das Pflegegeld mit 990 € am höchsten, die Betreuung kostet etwas mehr als der Grundpreis; Ihren Eigenanteil zeigt der Rechner.

Was kostet 24-Stunden-Pflege für 2 Personen?

Eine Betreuungskraft versorgt beide Partner. Der Preis liegt über dem für eine Person, aber weit unter dem Doppelten. Dafür bekommen beide Partner ihr eigenes Pflegegeld und ihr eigenes Entlastungsbudget; bei Pflegegrad 3 und 2 sind das zusammen mit der Steuerermäßigung bis zu 1.869 € Zuschüsse im Monat. Der Eigenanteil ist deshalb oft niedriger als bei einer Person; den Preis für Ihre Situation zeigt der Rechner.

Wer übernimmt die Kosten für eine 24-Stunden-Pflege?

Einen Teil die Pflegekasse: Pflegegeld ab Pflegegrad 2, 347 bis 990 € im Monat. Dazu das Entlastungsbudget von 3.539 € im Jahr, wenn sie den Einsatz als Verhinderungspflege anerkennt. Einen Teil das Finanzamt: 20 % der Kosten, höchstens 4.000 € im Jahr. Den Rest tragen Sie selbst. Reicht das Einkommen nicht, kann das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege einspringen.

Zahlt die Krankenkasse die 24-Stunden-Pflege?

Nein. Die Krankenkasse zahlt nur medizinische Behandlungspflege, etwa Spritzen oder Verbandswechsel durch einen Pflegedienst. Für die Betreuungskraft ist die Pflegekasse zuständig, mit Pflegegeld und Entlastungsbudget. Ob AOK, TK, Barmer oder DAK: Die Leistungen der Pflegekasse sind gesetzlich gleich.

Zahlt das Sozialamt die 24-Stunden-Pflege?

Wenn Rente, Einkommen und Vermögen nicht reichen, kann das Sozialamt Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII leisten, auch für die Pflege zu Hause. Es prüft dafür Einkommen und Vermögen des Pflegebedürftigen. Kinder werden nur herangezogen, wenn sie mehr als 100.000 € brutto im Jahr verdienen.

Kann ich die 24-Stunden-Pflege von der Steuer absetzen?

Ja. 20 % der Kosten können Sie als haushaltsnahe Dienstleistung von der Steuer abziehen, höchstens 4.000 € im Jahr. Schon beim Grundpreis von 2.150 € im Monat erreichen Sie den Höchstbetrag. Sie tragen die Kosten in der Steuererklärung in der Anlage Haushaltsnahe Aufwendungen ein.

Was kostet eine polnische Pflegekraft im Monat?

Bei Primundus ab 2.150 € im Monat für eine Person. Unsere Betreuungskräfte kommen aus Polen, sind bei uns angestellt und in Polen sozialversichert; für jeden Einsatz liegt eine A1-Bescheinigung vor. Bei Pflegegrad 3 bleiben nach den Zuschüssen ab ca. 923 € im Monat.

Was ist billiger, Pflegeheim oder 24-Stunden-Pflege?

Meist die Betreuung zu Hause. Der Eigenanteil im Pflegeheim liegt 2026 im Bundesdurchschnitt bei 3.364 € im Monat. Bei der 24-Stunden-Pflege bleiben bei Pflegegrad 3 ab ca. 923 € im Monat, und Ihr Angehöriger bleibt in seiner Wohnung.

Geht 24-Stunden-Pflege auch ohne Pflegegrad?

Ja, die Betreuung selbst setzt keinen Pflegegrad voraus. Ohne Pflegegrad gibt es aber kein Pflegegeld und kein Entlastungsbudget; nur die Steuerermäßigung bleibt. Wir empfehlen, den Pflegegrad parallel zu beantragen.

Gibt es auch eine 8- oder 12-Stunden-Betreuung zu Hause?

Bei uns nicht: Unsere Betreuungskräfte wohnen im Haushalt. Für stundenweise Hilfe sind ambulante Pflegedienste und anerkannte Alltagshelfer da. Deren Kosten rechnet die Pflegekasse über Pflegesachleistungen und den Entlastungsbetrag von 131 € im Monat ab.

Stimmt es, dass die Caritas 24-Stunden-Betreuung für 1.850 € anbietet?

Nein, die Zahl stammt aus alten Berichten. Beim Caritas-Modell CariFair sind Sie selbst Arbeitgeber der Betreuungskraft. Nach Angaben von CariFair kostet das rund 2.730 € Bruttogehalt im Monat. Dazu kommen etwa 600 € Sozialabgaben und 170 € für die Koordination, bei 38,5 Wochenstunden.

Ihr Preis: Preis und passende Pflegekräfte in 2 Minuten

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