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Pflegeheim Kosten 2026

Pflegeheim Kosten 2026: Eigenanteil je Bundesland, was die Kasse zahlt, und der Rechner

Ein Pflegeheimplatz kostet 2026 im ersten Jahr durchschnittlich 3.364 € im Monat aus eigener Tasche, 256 € mehr als ein Jahr zuvor. Je nach Bundesland sind es rund 2.890 € bis 3.760 €. Der Pflegegrad ändert daran nichts, die Aufenthaltsdauer schon. Rechnen Sie Ihr Bundesland durch und vergleichen Sie mit der Betreuung zu Hause.

Aktualisiert am 20. September 2026 · 10 Min. Lesezeit

Bekannt aus

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  • NDR
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  • Die Welt
  • Bild der Frau
  • Frankfurter Allgemeine

Pflegeheim-Kosten-Rechner: Bundesland, Pflegegrad, Heimjahr

Der Rechner zeigt den Eigenanteil im Pflegeheim nach den Zahlen des Verbands der Ersatzkassen und daneben, was bei einer Betreuungskraft im eigenen Haus selbst zu tragen bleibt. Beides sind Monatsbeträge nach Abzug der Pflegekasse.

Pflegeheim-Kosten-Rechner 2026

Was Sie im Pflegeheim selbst zahlen, und was zu Hause bleibt

Pflegeheim

3.364 €

Eigenanteil im Monat, Bundesdurchschnitt, 1. Jahr.

Der Pflegegrad ändert den Eigenanteil im Heim nicht: Die Pflegekasse zahlt je Pflegegrad mehr, das Heim berechnet aber allen Bewohnern denselben pflegebedingten Anteil.

Zu Hause mit Betreuungskraft

ab ca. 923 €

Selbst zu tragen im Monat bei Pflegegrad 3: Preis ab 2.150 € minus 599 € Pflegegeld, 295 € anteiliges Entlastungsbudget und bis 333 € Steuerermäßigung. Dazu An- und Abreise 125 € je Strecke; Kost und Logis stellen Sie.

Unterschied: 2.441 € im Monat, 29.292 € im Jahr.

Heim: vdek, Stand 1. Juli 2026, Eigenanteil im ersten Jahr je Bundesland (pflegebedingter Anteil 2.088 € vor Zuschlag, Unterkunft und Verpflegung 1.068 €, Investitionskosten 521 € im Bundesdurchschnitt); Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI. Zu Hause: Preise aus unserem Kostenrechner, Stand September 2026; Entlastungsbudget, wenn die Kasse den Einsatz als Verhinderungspflege anerkennt.

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Woraus die Pflegeheim-Kosten bestehen

Ein Heimplatz hat vier Bausteine. Die Pflegekasse beteiligt sich nur am ersten, und auch dort nur mit einem festen Betrag je Pflegegrad. Alles andere zahlt der Bewohner, im Bundesdurchschnitt im ersten Jahr so:

Eigenanteil im Bundesdurchschnitt, erstes Heimjahr (vdek, 1. Juli 2026)

BausteinIm MonatWas dahintersteckt
Pflegebedingter Anteil1.775 €Pflege und Betreuung nach Abzug des Kassenbetrags und des Leistungszuschlags von 15 %; vor Zuschlag 2.088 €. Enthält die Ausbildungsumlage.
Unterkunft und Verpflegung1.068 €Zimmer, Mahlzeiten, Reinigung, Wäsche. Zahlt der Bewohner vollständig.
Investitionskosten521 €Gebäude, Instandhaltung, Ausstattung. In einigen Ländern gibt es dafür Pflegewohngeld.
Eigenanteil gesamt3.364 €Was der Bewohner im ersten Jahr selbst zahlt, ohne Taschengeld, Friseur, Zuzahlungen.

Was die Pflegekasse an das Heim zahlt

Leistungsbetrag der Pflegekasse im Heim, § 43 SGB XI

PflegegradKasse zahlt im MonatGesamtkosten des Platzes (Ø)
Pflegegrad 1131 €Eigenanteil entsprechend höher
Pflegegrad 2805 €rund 4.169 €
Pflegegrad 31.319 €rund 4.683 €
Pflegegrad 41.855 €rund 5.219 €
Pflegegrad 52.096 €rund 5.460 €

Gesamtkosten = Kassenbetrag + durchschnittlicher Eigenanteil 3.364 €. Der Eigenanteil bleibt bei Pflegegrad 2 bis 5 gleich (einrichtungseinheitlicher Eigenanteil).

Eigenanteil im Pflegeheim je Bundesland

Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Bundesland liegen rund 870 € im Monat. Die Unterschiede kommen aus den Löhnen der Pflegekräfte, den Investitionskosten und davon, wie viel Pflegewohngeld ein Land zahlt.

Eigenanteil im ersten Heimjahr, Stand 1. Juli 2026

BundeslandEigenanteil im Monat
Sachsen-Anhaltrund 2.890 €
Sachsenrund 2.990 €
Thüringenrund 3.000 €
Niedersachsenrund 3.010 €
Brandenburgrund 3.020 €
Mecklenburg-Vorpommernrund 3.030 €
Schleswig-Holsteinrund 3.040 €
Berlinrund 3.100 €
Bayernrund 3.200 €
Rheinland-Pfalzrund 3.220 €
Hessenrund 3.230 €
Hamburgrund 3.500 €
Nordrhein-Westfalenrund 3.580 €
Baden-Württembergrund 3.660 €
Saarlandrund 3.690 €
Bremenrund 3.760 €

Quelle: vdek, Auswertung zum 1. Juli 2026; Werte auf 10 € gerundet. Bundesdurchschnitt 3.364 €. Innerhalb eines Landes unterscheiden sich die Heime deutlich; den genauen Betrag nennt jedes Heim in seiner Entgeltübersicht.

Regionen: 24-Stunden-Pflege in Bayern · in Nordrhein-Westfalen · in Baden-Württemberg · alle Regionen

Weniger ab dem zweiten Jahr: der Leistungszuschlag

Seit 2022 zahlt die Pflegekasse einen Zuschlag auf den pflegebedingten Eigenanteil, der mit der Aufenthaltsdauer steigt (§ 43c SGB XI). Er gilt für die Pflegegrade 2 bis 5 und wird automatisch mit dem Heim abgerechnet. Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten bleiben davon unberührt.

Eigenanteil im Bundesdurchschnitt nach Aufenthaltsdauer

AufenthaltZuschlagPflegebedingter AnteilEigenanteil gesamt
1. Jahr15 %1.775 €3.364 €
2. Jahr30 %1.462 €3.051 €
3. Jahr50 %1.044 €2.633 €
ab 4. Jahr75 %522 €2.111 €

Pflegebedingter Anteil vor Zuschlag 2.088 € (aus den vdek-Werten des ersten Jahres zurückgerechnet), plus Unterkunft und Verpflegung 1.068 € und Investitionskosten 521 €. Preissteigerungen der Heime kommen dazu.

Gezählt werden die Monate, in denen die Person Leistungen der vollstationären Pflege bezieht, auch angebrochene Monate und über einen Heimwechsel hinweg. Seit dem 1. Juli 2026 meldet das Heim die Dauer an die Pflegekasse; Sie müssen den Zuschlag nicht beantragen.

Pflegegrad und Eigenanteil: warum Pflegegrad 3 nicht mehr kostet als Pflegegrad 2

Viele Familien erwarten, dass ein höherer Pflegegrad den Heimplatz teurer macht. Das Gegenteil wäre logisch, und in der Praxis ist es weder noch: Der Eigenanteil ist bei Pflegegrad 2 bis 5 gleich. Das Heim zieht die Kassenbeträge aller Bewohner von seinen Pflegekosten ab und verteilt den Rest gleichmäßig. Ein höherer Pflegegrad erhöht den Kassenbetrag, entlastet aber alle, nicht nur die betroffene Person.

Pflegegrad 2 bis 5

Gleicher Eigenanteil, im Bundesdurchschnitt 3.364 € im ersten Jahr. Die Kasse zahlt 805 € bis 2.096 € an das Heim.

Pflegegrad 1

Die Kasse zahlt nur 131 € im Monat, den Leistungszuschlag gibt es nicht. Der Eigenanteil liegt deshalb weit über dem Durchschnitt; ein Heimplatz ist bei Pflegegrad 1 fast immer die teuerste Lösung.

Höherstufung lohnt trotzdem

Nicht wegen des Eigenanteils, sondern weil ein höherer Pflegegrad zu Hause mehr Pflegegeld, mehr Sachleistungen und mehr Entlastung bringt. Unser Pflegegrad-Rechner zeigt vorab, wie viele Punkte zusammenkommen.

Weiter: Pflegegrad berechnen · Alle Pflegegrade im Überblick

Wenn die Rente nicht reicht: wer zahlt das Pflegeheim?

Die Durchschnittsrente deckt den Eigenanteil selten. Die Reihenfolge ist gesetzlich festgelegt, und sie schützt mehr, als viele Familien glauben:

1. Rente, Einkommen, Vermögen der Person

Zuerst zahlt die pflegebedürftige Person aus Rente, Mieteinnahmen und Erspartem. 10.000 € Vermögen bleiben als Schonvermögen unangetastet, ebenso ein angemessenes Hausgrundstück, solange der Ehepartner darin wohnt.

2. Ehepartner

Eheleute stehen füreinander ein; das Sozialamt rechnet das Einkommen beider zusammen, lässt dem Partner zu Hause aber einen Selbstbehalt.

3. Sozialamt: Hilfe zur Pflege

Reicht das Geld nicht, übernimmt das Sozialamt den Rest nach dem SGB XII. Der Antrag gehört vor den Einzug oder spätestens beim ersten Fehlbetrag; rückwirkend zahlt das Amt nicht.

4. Kinder erst ab 100.000 € Einkommen

Seit 2020 zieht das Sozialamt Kinder nur heran, wenn ihr Bruttoeinkommen über 100.000 € im Jahr liegt (§ 94 SGB XII). Darunter fragt das Amt nicht einmal nach; Schwiegerkinder und Enkel zahlen nie.

Pflegewohngeld und Wohngeld

Nordrhein-Westfalen und einige weitere Länder zahlen Pflegewohngeld für die Investitionskosten, wenn Einkommen und Vermögen nicht reichen. Das Heim oder der Pflegestützpunkt sagt, ob es das im Land gibt.

Weiter: Sozialhilfe bei Pflegebedarf

Pflegeheim oder zu Hause: der ehrliche Vergleich

Zu Hause mit einer Betreuungskraft, die mit im Haus wohnt, kostet die Betreuung bei uns ab 2.150 € im Monat. Nach Pflegegeld, anteiligem Entlastungsbudget und Steuerermäßigung bleiben bei Pflegegrad 3 ab ca. 923 € selbst zu tragen, im Heim durchschnittlich 3.364 €. Fair gerechnet gehören zu Hause Miete, Lebensmittel und das Zimmer für die Betreuungskraft dazu; im Heim sind Unterkunft und Verpflegung im Preis. Der Abstand bleibt für die meisten Familien trotzdem deutlich.

Grafik

Was Sie selbst zahlen: Pflegeheim gegen 24-Stunden-Pflege zu Hause

  • Pflegeheim, Eigenanteil im Monat

    Ø 3.364 €
  • 24-Stunden-Pflege zu Hause, Pflegegrad 3

    ab ca. 923 €

Rund 2.441 € im Monat weniger, und Ihr Angehöriger bleibt in seiner Wohnung.

Pflegeheim: Eigenanteil im ersten Jahr, Bundesdurchschnitt, vdek-Auswertung, Stand 1. Juli 2026. 24-Stunden-Pflege: eine Person, Pflegegrad 3, nach Pflegegeld, Entlastungsbudget und Steuerermäßigung, Werte aus unserem Kostenrechner, zzgl. An- und Abreise.

Im Heim enthalten

  • Pflege durch Fachkräfte im Schichtdienst, auch nachts
  • Zimmer, Mahlzeiten, Wäsche, Reinigung
  • Betreuungsangebote in der Gruppe
  • Behandlungspflege im Haus
  • Eigenanteil sinkt ab dem 2. Jahr

Zu Hause mit Betreuungskraft

  • Eine feste Bezugsperson, die mit im Haus wohnt
  • Eigene Wohnung, eigener Tagesablauf
  • Pflegegeld bleibt, Entlastungsbudget nutzbar
  • Behandlungspflege durch den Pflegedienst dazu
  • Täglich kündbar, Anreise in 3 Tagen möglich

Grafik

Wer zahlt was: der Grundpreis für eine Person, aufgeteilt nach Pflegegrad

  • Pflegegrad 2Betreuung ab 2.150 €

    Selbst zu tragen: ab ca. 1.175 € im Monat

  • Pflegegrad 3Betreuung ab 2.150 €

    Selbst zu tragen: ab ca. 923 € im Monat

  • Pflegegrad 4Betreuung ab 2.150 €

    Selbst zu tragen: ab ca. 722 € im Monat

  • Pflegegeld
  • Entlastungsbudget
  • Steuerermäßigung
  • Selbst zu tragen

Grundpreis ab 2.150 € aus unserem Kostenrechner, Stand September 2026; Pflegegrad 5 mit 990 € Pflegegeld zeigt der Rechner. Pflegegeld nach § 37 SGB XI. Entlastungsbudget 3.539 € im Jahr, anteilig 295 € im Monat. Steuerermäßigung 20 %, höchstens 4.000 € im Jahr, anteilig 333 € im Monat. Zzgl. An- und Abreise 125 € je Strecke.

Berechnen Sie Ihren Preis und sehen Sie passende Pflegekräfte sofort

Sie beantworten ein paar Fragen zur Pflegesituation. Danach sehen Sie den Monatspreis und die Betreuungskräfte, die dafür in Frage kommen. Das dauert 2 Minuten.

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Weiter: 24h-Pflege oder Pflegeheim: Kosten im Detail · Kosten der 24-Stunden-Pflege 2026 · Kurzzeitpflege als Übergang

Häufige Fragen zu den Pflegeheim-Kosten

Was kostet ein Pflegeheim 2026 im Monat?

Der Eigenanteil liegt im ersten Jahr bundesweit bei durchschnittlich 3.364 € im Monat (vdek, Stand 1. Juli 2026): 1.775 € pflegebedingter Anteil, 1.068 € Unterkunft und Verpflegung, 521 € Investitionskosten. Am günstigsten ist Sachsen-Anhalt mit rund 2.890 €, am teuersten Bremen mit rund 3.760 €. Dazu zahlt die Pflegekasse je nach Pflegegrad 805 € bis 2.096 € direkt an das Heim.

Was zahlt die Pflegekasse im Pflegeheim?

Einen festen Betrag je Monat: 805 € bei Pflegegrad 2, 1.319 € bei Pflegegrad 3, 1.855 € bei Pflegegrad 4 und 2.096 € bei Pflegegrad 5 (§ 43 SGB XI). Bei Pflegegrad 1 sind es 131 €. Dazu kommt der Leistungszuschlag auf den pflegebedingten Eigenanteil: 15 Prozent im ersten Jahr, 30 im zweiten, 50 im dritten, 75 ab dem vierten.

Was kostet ein Pflegeheim bei Pflegegrad 3?

Den gleichen Eigenanteil wie bei Pflegegrad 2, 4 oder 5: im Bundesdurchschnitt 3.364 € im Monat im ersten Jahr. Der pflegebedingte Anteil ist einrichtungseinheitlich; die Pflegekasse zahlt bei Pflegegrad 3 1.319 € an das Heim, bei Pflegegrad 5 2.096 €, und das Heim berechnet allen Bewohnern denselben Rest. Die Gesamtkosten des Platzes liegen bei Pflegegrad 3 bei rund 4.683 €.

Warum ist der Eigenanteil im Heim bei jedem Pflegegrad gleich?

Seit 2017 gilt der einrichtungseinheitliche Eigenanteil: Das Heim verteilt seine Pflegekosten nach Abzug der Kassenbeträge gleichmäßig auf alle Bewohner der Pflegegrade 2 bis 5. Wer einen höheren Pflegegrad bekommt, zahlt deshalb nicht mehr. Nur bei Pflegegrad 1 ist es anders: Dort zahlt die Kasse nur 131 €, der Rest bleibt beim Bewohner.

Sinkt der Eigenanteil im Pflegeheim mit der Zeit?

Ja, durch den Leistungszuschlag der Pflegekasse auf den pflegebedingten Anteil: 15 Prozent im ersten Jahr, 30 im zweiten, 50 im dritten, 75 ab dem vierten. Im Bundesdurchschnitt sinkt der Eigenanteil so von 3.364 € auf 3.051 €, 2.633 € und 2.111 € im Monat. Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten bleiben unverändert und steigen mit den Preisen.

Was kostet ein Pflegeheim in Bayern oder NRW?

In Bayern liegt der Eigenanteil im ersten Jahr bei rund 3.200 € im Monat, in Nordrhein-Westfalen bei rund 3.580 €, in Baden-Württemberg bei rund 3.660 €. Am günstigsten sind Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen mit rund 2.890 € bis 3.000 €. Innerhalb eines Landes unterscheiden sich die Heime noch einmal deutlich.

Wer zahlt, wenn die Rente für das Pflegeheim nicht reicht?

Zuerst Rente, Einkommen und Vermögen der pflegebedürftigen Person; 10.000 € Vermögen bleiben geschützt. Reicht das nicht, zahlt das Sozialamt Hilfe zur Pflege (SGB XII). Kinder werden erst herangezogen, wenn sie mehr als 100.000 € brutto im Jahr verdienen. In einigen Bundesländern gibt es zusätzlich Pflegewohngeld für die Investitionskosten.

Müssen Kinder für das Pflegeheim der Eltern zahlen?

Nur bei einem Bruttoeinkommen über 100.000 € im Jahr, und dann nur aus dem Einkommen, das über einem Selbstbehalt liegt. Das Sozialamt prüft das erst, wenn es selbst Hilfe zur Pflege zahlt. Schwiegerkinder und Enkel zahlen nicht.

Was ist im Eigenanteil enthalten und was nicht?

Enthalten sind Pflege und Betreuung (nach Abzug des Kassenbetrags), Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und die Ausbildungsumlage. Nicht enthalten sind Friseur, Fußpflege, eigene Kleidung, Telefon, Zuzahlungen zu Medikamenten und Hilfsmitteln sowie Zusatzleistungen wie ein Einzelzimmer mit Aufpreis.

Ist 24-Stunden-Pflege zu Hause günstiger als das Pflegeheim?

Beim Eigenanteil meist ja: Bei Pflegegrad 3 bleiben mit einer Betreuungskraft im Haus ab ca. 923 € im Monat selbst zu tragen, im Heim durchschnittlich 3.364 €. Fair gerechnet kommen zu Hause Miete, Lebensmittel und das Zimmer für die Betreuungskraft dazu, die im Heimpreis enthalten sind. Für die meisten Familien bleibt der Unterschied trotzdem deutlich, und die Person bleibt zu Hause.

Quellen: Verband der Ersatzkassen (vdek), Eigenanteile in der stationären Pflege zum 1. Juli 2026; § 43 Abs. 2 und 3, § 43c SGB XI; §§ 61 ff., 90, 94 SGB XII; Preise aus unserem Kostenrechner, Stand September 2026; gelesen am 20. September 2026. Mehr zum Vergleich auf 24h-Pflege oder Pflegeheim.

Erfahrungen von Familien

Das sagen unsere Familien

  • August 2026
    „Meine Mutter wollte am Anfang auf gar keinen Fall eine fremde Person im Haus. Eine Woche später saßen sie und Agnieszka morgens schon zusammen beim Kaffee. Hätte ich so wirklich nicht erwartet.“
    Andrea S.Düsseldorf
  • Juni 2026
    „Die erste Dame hätte aus unserer Sicht nicht gut zu meinem Vater gepasst. Wir konnten aber ohne Diskussion ablehnen und uns jemand anderes aussuchen. Mit dem zweiten Vorschlag läuft es bis jetzt sehr gut.“
    Ralf T.Bonn
  • Februar 2026
    „Sonntagabend ein Problem mit der geplanten Anreise gehabt. Marta hat zurückgerufen und es geklärt. Genau in solchen Situationen merkt man, wie wichtig Erreichbarkeit ist.“
    Andrea J.Heidelberg
  • September 2026
    „Seit Maria bei meiner Mutter ist, ist bei uns allen etwas Ruhe eingekehrt. Die beiden verstehen sich wirklich gut. Hoffentlich bleibt das so :-)“
    Petra K.Hamburg
  • September 2026
    „Ich wollte zuerst eigentlich nur wissen was das ungefähr kostet. Hier konnte ich den Preis und die verfügbaren Betreuungskräfte gleich sehen, das war bei den anderen Anbietern deutlich umständlicher.“
    Thomas R.Köln
  • August 2026
    „Die Anreise war ehrlich gesagt ziemlich chaotisch. Wir wussten ein paar Stunden lang nicht genau wann die Betreuungskraft kommt, das war unnötiger Stress. Seit sie da ist läuft es aber gut.“
    Michael B.München
  • August 2026
    „Mir gefällt, dass wir selbst mitentscheiden konnten. Es geht schließlich um jemanden, der bei meinem Vater lebt und nicht um irgendeine anonyme Dienstleistung.“
    Jürgen H.Bremen
  • August 2026
    „Sonntag noch eine Frage geschickt und tatsächlich am gleichen Tag Antwort bekommen. Damit hatte ich nicht gerechnet.“
    Karin M.Mainz
  • Juli 2026
    „Olga ist ein Schatz und passt einfach zu meiner Mutter. Mehr muss man eigentlich nicht sagen“
    Wolfgang E.Nürnberg
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