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Ratgeber Sicherheit

Hausnotruf für Senioren — Kosten, Zuschuss & Auswahl

Ein Hausnotruf gibt Senioren und Angehörigen Sicherheit — rund um die Uhr, auf Knopfdruck. Ab ca. 20 Euro pro Monat. Die Pflegekasse übernimmt ab Pflegegrad 1 bis zu 25,50 € im Monat. Und mit einer 24h-Betreuungskraft ist die direkte menschliche Hilfe im Notfall ohnehin im Haus.

Aktualisiert am 25. April 2026 · 5 Min. Lesezeit

Bekannt aus

  • ARD
  • NDR
  • SAT.1
  • Die Welt
  • Bild der Frau
  • Frankfurter Allgemeine

Was ist ein Hausnotruf?

Ein Hausnotruf ist ein elektronisches System das es Senioren ermöglicht, im Notfall mit einem Knopfdruck Hilfe zu rufen. Der klassische Hausnotruf besteht aus einer Basisstation (am Festnetz oder per Mobilfunk) und einem Funksender als Armband oder Anhänger. Beim Drücken des Knopfes wird automatisch eine Notrufleitstelle kontaktiert.

Die Leitstelle klärt zunächst per Mikrofon die Situation — und alarmiert dann je nach Bedarf Angehörige, den Rettungsdienst oder einen lokalen Ersthelfer. Das System funktioniert 24 Stunden am Tag, 7 Tage/Woche, auch wenn der Nutzer bewusstlos ist (automatische Sturzerkennung bei modernen Systemen).

Arten von Hausnotruf-Systemen

Klassischer Hausnotruf (Festnetz/Mobilfunk)

20–50 €/Monat

  • Für wen: Senioren die hauptsächlich in der Wohnung sind
  • Funksender als Armband/Anhänger verbindet sich mit Basisstation. Funktioniert nur in Reichweite der Basisstation (typisch 50–80 m).

Mobilfunk-Notruf (außer Haus nutzbar)

30–80 €/Monat

  • Für wen: Senioren die noch nach draußen gehen
  • Gerät mit eigenem Mobilfunk — funktioniert überall in Deutschland wo Empfang ist. Häufig mit GPS-Ortung kombiniert.

GPS-Tracker (besonders bei Demenz)

30–80 €/Monat

  • Für wen: Menschen mit Demenz und Weglauf-Tendenz
  • Kleines Gerät (als Uhr, im Schuh, am Gürtel) ermöglicht Ortung jederzeit. Angehörige können Standort per App verfolgen.

Smarte Pflaster/Wearables

40–100 €/Monat

  • Für wen: Hohes Sturzrisiko, Herzpatienten
  • Automatische Sturzerkennung, Herzfrequenzüberwachung, automatischer Notruf ohne Knopfdruck.

Kosten & Kassenzuschuss

Ein Hausnotruf kostet typischerweise eine einmalige Anschlussgebühr (20–80 €) plus eine monatliche Grundgebühr (15–50 €). Viele Anbieter ohne Anschlussgebühr möglich.

Kassenzuschuss: Hausnotruf als Pflegehilfsmittel

Der Hausnotruf ist ein Pflegehilfsmittel: Ab Pflegegrad 1 übernimmt die Pflegekasse bis zu 25,50 € im Monat, wenn der Anbieter einen Vertrag mit der Pflegekasse hat. Welche Anbieter das sind, sagt die Pflegekasse.

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Wann ist ein Hausnotruf sinnvoll?

Ein Hausnotruf ist besonders empfehlenswert wenn:

  • Erhöhtes Sturzrisiko durch eingeschränkte Mobilität oder Gleichgewichtsprobleme
  • Herzerkrankungen oder andere akute Erkrankungen bei denen schnelle Hilfe entscheidend ist
  • Der Senior zeitweise allein ist und Angehörige nicht sofort erreichbar sind
  • Demenz ohne GPS-Tracking: GPS-Variante für Sicherheit beim Weglaufen
  • Überbrückung bis zur Betreuungskraft — oder als ergänzende Sicherheit bei 24h-Pflege

Mit 24h-Betreuungskraft — Hausnotruf als zusätzliche Absicherung

Wenn eine 24h-Betreuungskraft dauerhaft im Haushalt lebt, ist menschliche Hilfe direkt im Haus. Ein zusätzlicher Hausnotruf kann trotzdem sinnvoll sein — als Absicherung für Momente wenn die Kraft kurz abwesend ist oder als Notfallweg direkt zum Rettungsdienst.

Häufige Fragen

Was kostet ein Hausnotruf?

Klassischer Hausnotruf: 20–50 €/Monat. Mobilfunk-Notruf mit GPS: 30–80 €/Monat. Einmalige Anschlussgebühr 20–80 € (viele Anbieter ohne). Die Pflegekasse übernimmt ab Pflegegrad 1 bis zu 25,50 € im Monat.

Zahlt die Pflegekasse den Hausnotruf?

Ja — der Hausnotruf ist ein Pflegehilfsmittel. Ab Pflegegrad 1 übernimmt die Pflegekasse bis zu 25,50 € im Monat, wenn der Anbieter einen Vertrag mit der Pflegekasse hat.

Was ist der Unterschied zwischen Hausnotruf und GPS-Tracker?

Hausnotruf: Knopfdruck löst Notruf aus, funktioniert klassisch nur in der Wohnung. GPS-Tracker: Echtzeit-Ortung jederzeit, besonders für Demenzkranke mit Weglauftendenz.

Ist ein Hausnotruf bei 24h-Pflege noch nötig?

Nicht zwingend — aber als zusätzliche Absicherung sinnvoll. Die 24h-Betreuungskraft wohnt mit im Haus. Ein Notruf-System gibt zusätzliche Sicherheit für Momente wenn die Kraft kurz abwesend ist.

Erfahrungen von Familien

Das sagen unsere Familien

  • August 2026
    „Meine Mutter wollte am Anfang auf gar keinen Fall eine fremde Person im Haus. Eine Woche später saßen sie und Agnieszka morgens schon zusammen beim Kaffee. Hätte ich so wirklich nicht erwartet.“
    Andrea S.Düsseldorf
  • Juni 2026
    „Die erste Dame hätte aus unserer Sicht nicht gut zu meinem Vater gepasst. Wir konnten aber ohne Diskussion ablehnen und uns jemand anderes aussuchen. Mit dem zweiten Vorschlag läuft es bis jetzt sehr gut.“
    Ralf T.Bonn
  • Februar 2026
    „Sonntagabend ein Problem mit der geplanten Anreise gehabt. Marta hat zurückgerufen und es geklärt. Genau in solchen Situationen merkt man, wie wichtig Erreichbarkeit ist.“
    Andrea J.Heidelberg
  • September 2026
    „Seit Maria bei meiner Mutter ist, ist bei uns allen etwas Ruhe eingekehrt. Die beiden verstehen sich wirklich gut. Hoffentlich bleibt das so :-)“
    Petra K.Hamburg
  • September 2026
    „Ich wollte zuerst eigentlich nur wissen was das ungefähr kostet. Hier konnte ich den Preis und die verfügbaren Betreuungskräfte gleich sehen, das war bei den anderen Anbietern deutlich umständlicher.“
    Thomas R.Köln
  • August 2026
    „Die Anreise war ehrlich gesagt ziemlich chaotisch. Wir wussten ein paar Stunden lang nicht genau wann die Betreuungskraft kommt, das war unnötiger Stress. Seit sie da ist läuft es aber gut.“
    Michael B.München
  • August 2026
    „Mir gefällt, dass wir selbst mitentscheiden konnten. Es geht schließlich um jemanden, der bei meinem Vater lebt und nicht um irgendeine anonyme Dienstleistung.“
    Jürgen H.Bremen
  • August 2026
    „Sonntag noch eine Frage geschickt und tatsächlich am gleichen Tag Antwort bekommen. Damit hatte ich nicht gerechnet.“
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  • Juli 2026
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