Was ist 24h-Pflege — und was unterscheidet sie von allem anderen?
Bei der 24h-Pflege lebt eine Betreuungskraft dauerhaft im Haushalt. Sie ist bei Bedarf auch nachts da — nicht nur für zwei Stunden täglich wie ein ambulanter Dienst, und nicht in einer fremden Einrichtung wie im Pflegeheim. Das eigene Zuhause bleibt erhalten. Der gewohnte Alltag auch.
Eigenes Zuhause
1:1-Betreuung
Nachts im Haus
Für wen ist 24h-Pflege die richtige Wahl?
Viele Familien stehen irgendwann vor demselben Moment: Man merkt, dass es so nicht mehr geht — aber ein Pflegeheim fühlt sich falsch an. Genau für diese Situation ist die 24h-Betreuung zuhause die Antwort.
Selbstständigkeit lässt nach
Familie kann nicht immer da sein
Pflegeheim ist keine Option
Nächtliche Unsicherheit
Demenz oder Orientierungsprobleme
Nach Krankenhausaufenthalt
Wann 24h-Pflege alleine nicht ausreicht
Bei intensivem medizinischem Versorgungsbedarf arbeitet die Betreuungskraft in Kombination mit einem ambulanten Pflegedienst. Primundus koordiniert diese Zusammenarbeit auf Wunsch — so bleibt das Zuhause auch bei höherem Bedarf die Option.
Nicht sicher ob 24h-Pflege die richtige Lösung ist? Primundus berät kostenlos und ehrlich — auch wenn das Ergebnis eine andere Empfehlung ist.
Was macht eine Betreuungskraft — und was ergänzt der Pflegedienst?
Betreuungskraft übernimmt
- Körperpflege — Waschen, Ankleiden, Zahnpflege
- Kochen — frisch, nach Vorlieben und Diät
- Haushalt — Putzen, Einkaufen, Wäsche
- Mobilisierung, Spaziergänge, Begleitung
- Gesellschaft und Begleitung im Alltag
- Medikamentenerinnerung
- Arzt- und Therapietermine begleiten
- Nachts im Haus — da, wenn Hilfe gebraucht wird
Ambulanter Pflegedienst ergänzt
- Injektionen (Insulin, Blutverdünner)
- Verbandswechsel, Wundversorgung
- Katheterversorgung
- Ernährung über Magensonde
- Beatmungspflege
- Komplexe medizinische Versorgung
Beide gemeinsam machen häusliche Pflege auch bei hohem Bedarf möglich. Primundus koordiniert auf Wunsch die Zusammenarbeit mit einem ambulanten Pflegedienst.
Kosten & Kassenzuschüsse in Brandenburg 2026
Was Kasse und Finanzamt bei Pflegegrad 3 beisteuern
| Pflegegeld PG 3 | 599 €/Monat |
| Entlastungsbudget (anteilig) | ca. 295 €/Monat |
| Steuerermäßigung (20 %, bis 4.000 €/Jahr) | bis 333 €/Monat |
| Zusammen | bis zu ca. 1.227 €/Monat |
Eine Person, Pflegegrad 3, Werte aus unserem Kostenrechner · Pflegeheim Brandenburg: Eigenanteil Ø 2100–2600 €/Monat — was bei Ihnen bleibt, zeigt der Kostenrechner in 2 Minuten
Was die Pflegekasse zahlt
| Pflegegrad | Pflegegeld je Monat | Entlastungsbudget je Jahr |
|---|---|---|
| PG 2 | 347 € | 3.539 € |
| PG 3 | 599 € | 3.539 € |
| PG 4 | 800 € | 3.539 € |
| PG 5 | 990 € | 3.539 € |
Stand 2026 · bundesweit einheitlich
Berechnen Sie Ihren Preis und sehen Sie passende Pflegekräfte sofort
Sie beantworten ein paar Fragen zur Pflegesituation. Danach sehen Sie den Monatspreis und die Betreuungskräfte, die dafür in Frage kommen. Das dauert 2 Minuten.
Preis & Pflegekräfte ansehenPolnische Betreuungskräfte in Brandenburg
Wer in Brandenburg nach einer polnischen Pflegekraft sucht, meint fast immer dasselbe: jemanden, der im Haushalt lebt und bei Bedarf auch nachts da ist. Genau das leisten unsere Betreuungskräfte. Sie kommen aus Polen und sind in ganz Brandenburg im Einsatz, in der Großstadt wie im kleinsten Dorf.
Angestellt statt vermittelt
Das ist der Unterschied, der im Alltag zählt: Bei Primundus sind die Betreuungskräfte fest angestellt. Wir reichen sie nicht an Sie weiter, und Sie werden nicht zum Arbeitgeber. Die Kraft arbeitet mit A1-Bescheinigung im Entsendemodell in Deutschland, Ihr Vertrag läuft mit uns. Für Sie heißt das: keine Lohnabrechnung, keine Sozialabgaben, keine Arbeitgeberhaftung. Und wenn eine Kraft ausfällt, organisieren wir den Ersatz — ohne Zusatzkosten, es fallen lediglich die An- und Abreisekosten an.
Was eine polnische Betreuungskraft kostet, hängt von der Pflegesituation und den Deutschkenntnissen ab — Ihren Preis zeigt der Kostenrechner in 2 Minuten. Pflegegeld und Entlastungsbudget zahlen bei Pflegegrad 3 zusammen bis zu ca. 894 Euro im Monat, dazu kommen bis zu 333 Euro Steuerermäßigung; ein Heimplatz kostet in Brandenburg im ersten Jahr im Schnitt rund 3.020 Euro Eigenanteil.
Wie gut sprechen die Betreuungskräfte Deutsch? Das ist die häufigste Frage, und wir beantworten sie vor der Entscheidung: Jede Kraft wird eingestuft, und das Sprachniveau steht im Profil — zusammen mit Erfahrung und Foto. Sie sehen also, wen Sie bekommen, bevor Sie sich festlegen. Bei vielen Anbietern erfahren Familien das erst nach Vertragsabschluss.
Wie das Entsendemodell rechtlich funktioniert, welche Unterlagen dazugehören und wie schnell es geht, steht ausführlich hier: Polnische Betreuungskräfte — das Entsendemodell erklärt.
Was die Pflege zu Hause in Brandenburg ausmacht
Brandenburg ist bei der Heimpflege das Schlusslicht Deutschlands — und zwar nach beiden Maßstäben, die man anlegen kann. 11,1 Prozent der Pflegebedürftigen leben im Heim, der niedrigste Anteil aller sechzehn Länder. Und es gibt hier auch tatsächlich am wenigsten Plätze: 39 je 1.000 Einwohner über 65 gegen 47 im Bund. Das ist wichtig, weil ein niedriger Anteil sonst oft nur ein Rechenergebnis ist. Hier nicht: Beide Zahlen sagen dasselbe.
Wie es dazu kam, lässt sich an einem Jahrzehnt ablesen. Zwischen 2013 und 2023 hat sich die Zahl der Pflegebedürftigen in Brandenburg verdoppelt — ein Plus von rund 111.100 Menschen —, während die Zahl der Dauerpflegeplätze um knapp sechs Prozent wuchs. Der Anteil der stationär Versorgten fiel von 22,4 auf 10,9 Prozent, er hat sich also halbiert. 2023 ist die Platzzahl erstmals sogar gesunken. Das Land nennt die Gründe in seinem eigenen Pflegebericht beim Namen: stark gestiegene Eigenanteile und ein Angebot, das wegen fehlenden Personals zurückgeht.
Brandenburg hat darauf geantwortet, statt es geschehen zu lassen: Bei den ambulanten Diensten je 1.000 Ältere liegt das Land bundesweit auf Platz eins, und 17,1 Prozent aller Pflegeplätze sind Tagespflegeplätze — der höchste Wert Deutschlands (Bund 10,7 Prozent), eine Verdopplung seit 2013. Wer hier zu Hause bleibt, ist damit nicht automatisch allein.
Ein Landesdurchschnitt hilft in Brandenburg allerdings wenig, weil das Land in zwei Hälften zerfällt. In der Prignitz sind 129 von 1.000 Einwohnern pflegebedürftig, in Potsdam 54 — mehr als das Doppelte. Am schärfsten trifft es die Uckermark: Sie hat die zweithöchste Pflegequote des Landes und zugleich die wenigsten Heimplätze — 30 je 1.000 Ältere, gegen 51 in Brandenburg an der Havel. Der Landesbericht spricht offen von „weißen Flecken auf der Landkarte", wo eine wohnortnahe stationäre Versorgung nicht immer sicherzustellen sei.
Wie ernst die Lage ist, zeigt am besten die Landesplanung selbst. Der Landespflegeplan Brandenburgs stammt vom 1. Dezember 1995 und ist bis heute die geltende Fassung. Er beziffert den Bedarf in „Pflegestufen III und IV" — einem System, das seit dem 1. Januar 2017 nicht mehr existiert — und rechnet mit einem Land, das damals etwa ein Fünftel der heutigen Pflegebedürftigen hatte. Gesteuert wird faktisch über den Pakt für Pflege und den jährlichen Pflegebericht. Das Land schreibt dazu selbst, weder es noch die Kommunen noch die Pflegekassen könnten eine Planung rechtlich durchsetzen.
Und die Personalfrage ist nicht kleiner geworden: Pflege ist inzwischen das größte Berufsfeld des Brandenburger Arbeitsmarktes, und das Land erwartet bis 2040 dennoch eine Lücke von über 6.000 Fachkräften. Für Familien heißt das nüchtern: Auf ein wachsendes Angebot zu warten, ist kein Plan.
Pflegezahlen: Statistisches Bundesamt und Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Pflegestatistik 2023 (Stichtag 15. Dezember 2023). Entwicklung, Kreiswerte, Personalprognose: Ministerium für Gesundheit und Soziales, „Daten und Fakten zur Pflege im Land Brandenburg", 6. Ausgabe, Dezember 2025. Landespflegeplan vom 1. Dezember 1995, Brandenburgisches Vorschriftensystem.
Einzugsgebiet Brandenburg
Potsdam, Cottbus, Brandenburg an der Havel, Frankfurt (Oder), Eberswalde, Oranienburg, Neuruppin und alle weiteren Städte und Gemeinden in Brandenburg
Was es in Brandenburg kostet, und was die Pflegekasse dazugibt
Ihr Monatspreis richtet sich danach, wie viel Hilfe nötig ist und was Sie von der Betreuungskraft erwarten — wie gut sie Deutsch spricht, ob sie Erfahrung mit Demenz hat, ob nachts jemand aufstehen muss, ob zwei Personen im Haushalt versorgt werden. Was für Sie in Brandenburg herauskommt, zeigt der Kostenrechner in zwei Minuten, zusammen mit den Betreuungskräften, die dafür in Frage kommen.
Vom Pflegegrad hängt etwas anderes ab: das, was die Pflegekasse dazugibt — Pflegegeld, anteiliges Entlastungsbudget, dazu die Steuerermäßigung. Diese Zuschüsse werden vom Preis abgezogen, übrig bleibt Ihr Eigenanteil. Zum Vergleich: Ein Heimplatz in Deutschland insgesamt kostet rund 3.364 € Eigenanteil im Monat, und der hängt nicht vom Pflegegrad ab.
Was in Brandenburg dazukommt: 48,2 % der Wohnungen stammen aus der Zeit vor 1970. Ein Teil davon hat keinen Aufzug und ein kleines Bad; das ist oft der Grund, warum es allein nicht mehr geht. Zu Hause bleiben ist meist auch die günstigere Wahl: Schon die Bestandsmiete liegt in Brandenburg bei 6,21 € je Quadratmeter (Zensus 2022), bei Neuvermietung mehr.
Alles, was Sie dafür brauchen, steht hier — kostenlos, ohne Anmeldung:
Preis und Betreuungskräfte ansehen
Pflegegrad-Rechner
Zuschuss-Rechner
Pflegeheim-Kosten-Rechner
Vorsorgevollmacht erstellen
Pflegevertrag prüfen
Weiter: Alle Kosten der 24-Stunden-Pflege 2026 · Pflegegeld: Höhe je Pflegegrad · Finanzierung: was die Kasse zahlt
So arbeiten wir
Keine Vertragsbindung
Tagesgenaue Abrechnung
Kosten erst bei Start – keine Vorauszahlung
Persönlicher Ansprechpartner

Bei uns zahlen Sie nie mehr als für ein vergleichbares Angebot.
Das können wir, weil unsere Betreuungskräfte bei uns angestellt sind und keine Vermittlungsgebühr anfällt. Was heißt vergleichbar?
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Wenige Fragen zur Pflegesituation und Ihre Kontaktdaten für die Angebotskopie — danach sehen Sie sofort Ihren Preis samt Zuschüssen.
Dauert unter 2 MinutenBetreuungskräfte ansehen
Direkt danach sehen Sie in Ihrem Kundenportal, wer zu Ihnen kommen könnte — in Ruhe und ohne Verpflichtung.
Ihr Zugang kommt auch per E-MailAuswählen und starten
Sie entscheiden, wer es wird. Erst nach Ihrer Auswahl unterschreiben Sie den Vertrag — danach reist Ihre Betreuungskraft an, wenn nötig schon in 3 Tagen.
Kein Vertrag vor Ihrer Auswahl
Was Familien über uns sagen
Aus Brandenburg selbst liegt uns noch keine Rückmeldung vor — hier stehen die neuesten aus dem Bundesgebiet. Bei jeder steht, woher sie kommt. Wortlaut unverändert, nichts umetikettiert.
„Sofortiger Kontakt bei Fragen und Vermittlung."
„Seit Maria bei meiner Mutter ist, ist bei uns allen etwas Ruhe eingekehrt. Die beiden verstehen sich wirklich gut. Hoffentlich bleibt das so :-)"
„Ich wollte zuerst eigentlich nur wissen was das ungefähr kostet. Hier konnte ich den Preis und die verfügbaren Betreuungskräfte gleich sehen, das war bei den anderen Anbietern deutlich umständlicher."
„alles prima bisher"
„Die Anreise war ehrlich gesagt ziemlich chaotisch. Wir wussten ein paar Stunden lang nicht genau wann die Betreuungskraft kommt, das war unnötiger Stress. Seit sie da ist läuft es aber gut."
„Meine Mutter wollte am Anfang auf gar keinen Fall eine fremde Person im Haus. Eine Woche später saßen sie und Agnieszka morgens schon zusammen beim Kaffee. Hätte ich so wirklich nicht erwartet."
Alle 126 Bewertungen im Wortlaut, auch die kritischen, stehen auf Erfahrungen mit Primundus.
Häufige Fragen — 24h-Pflege in Brandenburg
Warum sind Heimplätze in Brandenburg so knapp?
Weil das Angebot nicht mitgewachsen ist. Zwischen 2013 und 2023 hat sich die Zahl der Pflegebedürftigen in Brandenburg verdoppelt — rund 111.100 Menschen mehr —, während die Zahl der Dauerpflegeplätze um knapp sechs Prozent zunahm; 2023 ist sie erstmals gesunken. Brandenburg hat dadurch den niedrigsten Heimanteil aller Bundesländer (11,1 Prozent) und zugleich die wenigsten Plätze je Ältere (39 je 1.000 ab 65, Bund 47). Das Land nennt in seinem Pflegebericht zwei Gründe: stark gestiegene Eigenanteile und ein Angebot, das wegen fehlenden Personals zurückgeht. Besonders eng ist es in der Uckermark, in Elbe-Elster und in Ostprignitz-Ruppin.
Was kostet eine 24h-Pflegekraft in Brandenburg?
Das hängt vom Pflegebedarf und den Deutschkenntnissen der Betreuungskraft ab — Ihren Preis zeigt der Kostenrechner in 2 Minuten. Pflegegeld und Entlastungsbudget zahlen bei Pflegegrad 3 zusammen bis zu ca. 894 €/Monat, dazu kommen bis zu 333 €/Monat Steuerermäßigung.
Wie schnell kann eine 24h-Pflegekraft in Brandenburg starten?
Eine Anreise ist schon in 3 Tagen möglich. Preis und Betreuungskräfte sehen Sie sofort online — ein Beratungsgespräch ist möglich, aber keine Voraussetzung. In dringenden Situationen geht es oft schneller. Primundus ist mit eigenen Betreuungskräften in ganz Brandenburg — auch in ländlichen Regionen.
Was ist der Unterschied zu einem ambulanten Pflegedienst?
Ein ambulanter Dienst kommt zu festen Zeiten für einzelne Aufgaben. Eine 24h-Betreuungskraft lebt im Haushalt: Sie hilft bei Körperpflege und Alltag, ist bei Bedarf auch nachts da und versorgt den Haushalt mit. Bei Demenz zählt vor allem, dass es über Wochen dieselbe Person ist und niemand umziehen muss.
Ist 24h-Pflege über Primundus in Brandenburg rechtssicher?
Vollständig. Entsendemodell mit A1-Bescheinigung aus EU-Heimatland — kein eigenes Arbeitsverhältnis, keine deutschen Sozialabgaben. Primundus arbeitet seit 20 Jahren ausschließlich in diesem Modell: null Rechtsprobleme für Kundenfamilien in 60.000+ Betreuungen.
Ist in einer Wohnung in Brandenburg Platz für eine Betreuungskraft?
Sie braucht ein eigenes, abschließbares Zimmer — ein Bad teilen Sie sich in der Regel. Eine Wohnung in Brandenburg hat im Schnitt 88,5 m², 27,4 % sind kleiner als 60 m². Meist lässt sich ein Zimmer frei machen, häufig das ehemalige Kinder- oder Arbeitszimmer. 86,7 % der Gebäude in Brandenburg sind Ein- oder Zweifamilienhäuser; dort bietet sich oft eine ganze Etage an.
Was kostet ein Heimplatz statt Betreuung zu Hause?
In Deutschland insgesamt zahlen Heimbewohner im ersten Jahr im Schnitt rund 3.364 € Eigenanteil im Monat (vdek, Juli 2026). Zu Hause zahlen Pflegegeld und anteiliges Entlastungsbudget bei Pflegegrad 3 zusammen bis zu ca. 894 € im Monat, dazu kommen bis zu 333 € Steuerermäßigung — was bei Ihnen bleibt, zeigt der Kostenrechner in 2 Minuten.







