Kostenloser Pflegegrad-Rechner 2026

Schätzen Sie den Pflegebedarf in nur 3 Minuten ein — anonym, kostenlos und unverbindlich. Der Rechner gibt Ihnen einen ersten Hinweis auf den möglichen Pflegegrad vor der offiziellen Begutachtung.

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Dies ist kein offizielles Gutachten. Das Ergebnis ersetzt keine Begutachtung durch den MDK.

Was sind Pflegegrade? — Alle 5 Stufen erklärt

Pflegegrade bestimmen, welche Leistungen die Pflegekasse übernimmt. Die Einstufung erfolgt durch den MDK anhand von sechs Bereichen — von Mobilität über Kognition bis zur Selbstversorgung. Seit 2017 gibt es fünf Pflegegrade (PG 1–5), die körperliche und geistige Einschränkungen gleichwertig bewerten.

Pflegegrad 1 — Geringe Beeinträchtigungen

Ab PG 1 besteht Anspruch auf den Entlastungsbetrag (131 €/Monat). Kein Pflegegeld, aber Hilfsmittel und Wohnraumanpassungen werden bezuschusst.

Pflegegrad 2 — Erhebliche Beeinträchtigungen

Ab PG 2 wird Pflegegeld (347 €/Monat) ausgezahlt. Zusätzlich stehen Sachleistungen, Kurzzeitpflege und das Entlastungsbudget zur Verfügung.

Pflegegrad 3 — Schwere Beeinträchtigungen

PG 3 bedeutet 599 €/Monat Pflegegeld und erweiterte Leistungen. Bei 24h-Pflege zuhause sind Sachleistungen und Entlastungsbudget kombinierbar.

Pflegegrad 4 — Schwerste Beeinträchtigungen

Ab PG 4 steigen alle Leistungen deutlich: 800 €/Monat Pflegegeld, höhere Sachleistungen, vollständiger Entlastungsbetrag.

Pflegegrad 5 — Besondere Anforderungen

PG 5 ist die höchste Einstufung: 990 €/Monat Pflegegeld und maximale Sachleistungen. Häufig bei Demenz mit vollständiger Pflegebedürftigkeit.

Häufige Fragen zum Pflegegrad

Wie beantrage ich einen Pflegegrad offiziell?+

Sie stellen einen formlosen schriftlichen Antrag bei Ihrer Pflegekasse. Danach beauftragt die Kasse den MDK (GKV) oder MEDICPROOF (PKV) mit einer Begutachtung — in der Regel innerhalb von 25 Arbeitstagen. Der Antrag ist kostenlos.

Kann der Pflegegrad rückwirkend anerkannt werden?+

Ja. Der Pflegegrad gilt ab dem Monat der Antragstellung, nicht erst ab dem Begutachtungstermin. Deshalb lohnt es sich, den Antrag früh zu stellen — auch wenn das Gutachten noch aussteht.

Was passiert, wenn der MDK einen niedrigeren Pflegegrad feststellt?+

Sie können Widerspruch einlegen — und zwar innerhalb von einem Monat nach dem Bescheid. Circa 40–50 % der Widersprüche führen zu einer Höherstufung. Eine gute Vorbereitung auf die Begutachtung ist entscheidend.

Was ist der Unterschied zwischen Pflegegrad und Pflegestufe?+

Pflegestufen (0–3) wurden 2017 durch das neue System der Pflegegrade (1–5) abgelöst. Die Pflegegrade berücksichtigen neben körperlichen auch kognitive und psychische Einschränkungen — z.B. bei Demenz.

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