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Pflegeheim vs. 24h-Pflege — Kostenvergleich 2026

Pflegegrad und Bundesland wählen — und sehen, wie viel Sie mit 24h-Pflege im Vergleich zum Heim sparen.

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Pflegegrad auswählen

Hinweis: Bei PG 1 ist weder ein Pflegeheim noch eine 24h-Pflege üblich — der Vergleich beginnt ab PG 2.

5 Gründe, warum 24h-Pflege oft die bessere Wahl ist

Neben dem reinen Kostenvergleich gibt es Argumente, die sich nicht in Zahlen ausdrücken lassen. Hier die wichtigsten:

1:1-Betreuung

Im Pflegeheim teilt sich eine Pflegekraft im Schnitt 8–12 Bewohner. Bei 24h-Pflege zuhause ist die Betreuungskraft ausschließlich für eine Person da — mit allem, was an Aufmerksamkeit, Geduld und persönlicher Zuwendung möglich ist.

Vertrautes Umfeld

Studien zeigen: bei Demenz verschlechtert sich der Zustand nach einem Umzug ins Pflegeheim oft deutlich. Im eigenen Zuhause bleiben Erinnerungsstützen, Tagesabläufe und das soziale Umfeld erhalten — das stabilisiert messbar.

Flexibilität

Aufstehen, Essen, Spaziergänge — die Tagesstruktur richtet sich nach der pflegebedürftigen Person, nicht nach dem Schichtplan einer Einrichtung. Besuche durch Angehörige sind jederzeit ohne Anmeldung möglich.

Pflegegeld bleibt erhalten

Bei 24h-Pflege bleiben Angehörige Hauptpflegeperson — das Pflegegeld wird (anteilig oder voll) weiter ausgezahlt. Im Pflegeheim entfällt das Pflegegeld komplett.

Keine Wartelisten

In Ballungsräumen wie München, Hamburg oder Berlin gibt es teils 12+ Monate Wartezeit auf einen Heimplatz. Eine 24h-Pflege ist innerhalb von 1–2 Wochen organisierbar.

Häufige Fragen zum Kostenvergleich

Was kostet ein Pflegeheim 2026 im Monat?+

Bundesweit im Schnitt 2.871 € Eigenanteil/Monat. In Bayern (≈ 3.389 €) und BW (≈ 3.273 €) deutlich höher, in Sachsen-Anhalt und Thüringen (≈ 2.240 €) deutlich niedriger. Hinzu kommen pflegegradabhängige Pflegekosten von 805–2.096 €.

Ist 24h-Pflege günstiger als ein Pflegeheim?+

In den meisten Fällen ja — vor allem ab PG 3. Eigenanteil 24h-Pflege: 1.500–2.500 €/Monat, Pflegeheim: 2.700–3.500 €. Hochgerechnet 8.000–12.000 € Ersparnis pro Jahr.

Warum sind Pflegeheime in Bayern und BW so teuer?+

Höhere Personal- und Tarifkosten, höhere Immobilienpreise, höhere Investitionskosten. In den neuen Bundesländern ist das Lohnniveau im Pflegesektor niedriger — entsprechend geringere Eigenanteile.

Was ist der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE)?+

Seit 2017 zahlen alle Bewohner einer Einrichtung — unabhängig vom Pflegegrad — denselben Eigenanteil für die Pflegekosten. Pflegekassenzuschläge mindern den EEE je nach Verweildauer um 5–75 %.

Welche versteckten Kosten gibt es im Pflegeheim?+

Friseur, Fußpflege, Wäscheservice (50–80 €/Mo), Bewohnerkonto-Gebühren, Therapien, Telefon/TV. Summe oft 200–400 €/Monat zusätzlich.

Was ist mit medizinischer Versorgung bei 24h-Pflege?+

Hausarzt-Besuche, Behandlungspflege (Insulin, Verbände) übernimmt ein ambulanter Pflegedienst — komplett über die Krankenkasse abgerechnet. Die Betreuungskraft übernimmt Grundpflege, Haushalt und Begleitung.

Vertiefende Vergleiche