Ratgeber · 5 Min Lesezeit · Aktualisiert April 2026

Kurzzeitpflege oder 24h-Pflege — was passt zu Ihrer Situation?

Nach dem Krankenhausaufenthalt, beim Ausfall des pflegenden Angehörigen, in einer Übergangssituation — welche Lösung ist die richtige? Kurzzeitpflege oder direkt 24h-Pflege zuhause? Dieser Ratgeber hilft bei der Entscheidung.

Der grundlegende Unterschied

Kurzzeitpflege ist stationär und zeitlich begrenzt — die Person zieht vorübergehend in eine Einrichtung. 24h-Pflege ist dauerhaft häuslich — eine Kraft zieht ein und bleibt so lange wie nötig.

Kurzzeitpflege sinnvoll wenn...

Überbrückung nach Krankenhausaufenthalt, Ausfall der Pflegeperson für wenige Wochen, Testphase vor dauerhafter Entscheidung.

24h-Pflege sinnvoll wenn...

Dauerhafter Pflegebedarf, eigenes Zuhause soll erhalten bleiben, Demenz (Kontinuität wichtig), Familien die keine stationäre Lösung wollen.

Kostenvergleich

Kurzzeitpflege kostet typisch 80–130 €/Tag in einer Einrichtung. Mit Entlastungsbudget (3.539 €/Jahr) sind ca. 30–40 Tage gedeckt. 24h-Pflege: 2.200–3.500 €/Monat, mit Kassenzuschüssen ab ca. 1.500 €/Monat Eigenanteil.

Für Übergangsphasen bis 4 Wochen: Kurzzeitpflege oft günstiger. Für dauerhaften Bedarf: 24h-Pflege typisch günstiger als stationär — und das Zuhause bleibt.

Häufige Fragen

Was ist günstiger — Kurzzeitpflege oder 24h-Pflege?

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Für kurze Übergänge (unter 4 Wochen): Kurzzeitpflege mit Entlastungsbudget oft günstiger. Bei dauerhaftem Bedarf: 24h-Pflege mit allen Zuschüssen meist günstiger als stationäre Lösung.

Kann man Kurzzeitpflege als Übergang nutzen und dann 24h-Pflege?

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Ja — das ist ein häufiges Muster. Kurzzeitpflege überbrückt die Zeit bis die 24h-Kraft startet. Primundus kann in 4–7 Tagen starten.