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Checkliste Pflegeübernahme
5 Phasen, 30 konkrete Schritte — vom ersten Tag bis zur stabilen Pflegesituation. Ihr Fortschritt wird lokal im Browser gespeichert.
Phase 1 — Die ersten Tage
0/6Akute Situation klären, Soforthilfe organisieren
Phase 2 — Pflegegrad und Finanzierung
0/6Behördengänge und Anträge
Phase 3 — Pflege organisieren
0/6Konkrete Pflegelösung wählen und aufbauen
Phase 4 — Pflegekraft einarbeiten (24h-Pflege)
0/6Erfolgreicher Start mit der Betreuungskraft
Phase 5 — Langfristig stabil
0/6Pflege als Dauerthema gut managen
Brauchen Sie Unterstützung?
Wir begleiten Sie kostenlos durch alle Schritte — von der Antragstellung bis zur passenden Pflegekraft.
Pflegeübernahme in 5 Phasen — der vollständige Überblick
Pflege übernehmen ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Diese Checkliste teilt die Aufgaben in fünf logische Phasen — von akuter Soforthilfe bis zur dauerhaft stabilen Pflegesituation.
Die ersten Tage
6 SchritteSofortmaßnahmen — Arzt, Pflegekasse, Vollmachten
Pflegegrad und Finanzierung
6 SchritteBegutachtung, Zuschüsse, steuerliche Absetzung
Pflege organisieren
6 SchritteLösung wählen, Verträge, Arbeitgeber, Versicherungen
Pflegekraft einarbeiten
6 SchritteZimmer, Tagesablauf, Notfallplan, Kommunikation
Langfristig stabil
6 SchritteAuszeiten, Pflegekurse, Beratungsbesuche, Anpassungen
Häufige Fragen zur Pflegeübernahme
Was sind die ersten Schritte bei der Pflegeübernahme?+
Hausarzt einbinden, Pflegegrad-Antrag bei der Pflegekasse stellen (Antragsmonat zählt!), Vorsorgevollmacht/Patientenverfügung prüfen, Medikamentenliste erstellen, Kontakte zentral hinterlegen. Hausnotruf wird ab PG 1 mit 25,50 €/Monat bezuschusst.
Wie lange bis die Pflege stabil organisiert ist?+
In der Regel 2–3 Monate. Erste 2 Wochen: Sofortmaßnahmen. 4–6 Wochen bis MDK-Begutachtung. Eine 24h-Betreuungskraft kann parallel in 1–2 Wochen vermittelt werden — Pflegegrad wird rückwirkend ab Antragsmonat angerechnet.
Wer hilft bei der Organisation der Pflege?+
Pflegestützpunkte (kostenlos, bundesweit ca. 500), Pflegeberatung der Pflegekasse (§ 7a SGB XI — gesetzlicher Anspruch), spezialisierte Vermittlungsagenturen für 24h-Pflege. Bei finanziellen Engpässen: Sozialamt (Hilfe zur Pflege).
Welche Pflicht-Beratungsbesuche gibt es?+
Bei Pflegegeld-Bezug: halbjährlich bei PG 2–3, vierteljährlich bei PG 4–5. Bei Versäumnis kann das Pflegegeld gekürzt werden. Die Beratung ist kostenlos und wird durch zugelassene Pflegedienste durchgeführt.
Wie schütze ich mich vor Pflege-Burnout?+
Verhinderungspflege planen (bis 1.612 €/Jahr für Vertretung), Auszeiten einplanen, Pflegekurse (kostenlos über Pflegekasse) besuchen, Verantwortung unter Geschwistern fair teilen, professionelle Hilfe wie 24h-Betreuungskraft als dauerhafte Entlastung.
Werden meine Häkchen gespeichert?+
Ja — Ihr Fortschritt wird lokal in Ihrem Browser gespeichert (LocalStorage). Beim nächsten Besuch sind die Häkchen wieder da. Es werden keine Daten an Server übertragen oder mit Dritten geteilt.