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Entlastungsbetrag unterstützt bei häuslicher Pflege

Die Pflege eines lieben Menschen im eigenen zu Hause stellt pflegende Angehörige aber auch professionelle Pflegekräfte täglich vor große Herausforderungen. Da kommen die meisten früher oder später an ihre persönliche Belastungsgrenze. Die Pflegekassen bieten deshalb im Rahmen der häuslichen Pflege verschiedene Unterstützungsleistungen in Form von Geld- oder Sachleistungen. Eine davon ist der sogenannte Entlastungsbetrag. Diese Sachleistung ist vielen Pflegehaushalten bisher nur wenig bekannt, bietet aber unter den folgenden Voraussetzungen eine finanzielle Unterstützung von bis zu 1.500 Euro pro Jahr.

Wer hat Anspruch auf den Entlastungsbetrag?

Alle pflegeversicherten Personen haben einen grundsätzlichen Anspruch auf die Leistungen ihrer Pflegekasse und somit auch auf den Entlastungsbetrag, sofern die Voraussetzungen nach dem XI. Sozialgesetzbuch erfüllt sind und sie die Leistungen beantragen. Sofern sie dazu selbst, beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen, nicht in der Lage sein sollten, kann dies auch ein Bevollmächtigter übernehmen.

Beim Entlastungsbetrag ist es zunächst einmal erforderlich, dass einer der Pflegegrade von 1-5 offiziell festgestellt wurde und die Pflege oder Betreuung zu Hause stattfindet. Dabei spielt die Höhe des Pflegegrades keine Rolle, der Entlastungsbetrag kann bereits ab dem ersten Pflegegrad beansprucht werden.

Wie hoch ist der Entlastungsbetrag und wie erfolgt die Zahlung?

Der Entlastungsbetrag steht ausnahmslos in Form eines festen Monatsbudgets von 125 Euro (1.500 Euro pro Jahr) zur Verfügung. Da es sich allerdings um eine Sachleistung handelt, wird der Entlastungsbetrag nicht direkt an den Pflegebedürftigen gezahlt, sondern von zugelassenen Dienstleistern mit der Pflegekasse abgerechnet. Wer als Pflegedienstleister zur Abrechnung zugelassen ist, legen jeweils die einzelnen Bundesländer fest. In der Regel gehören dazu ambulante Pflegedienste sowie Anbieter der „24-Stunden-Pflege“. In einigen Bundesländern werden aber auch einzelne Pflegekräfte und private Alltagshelfer als Dienstleister anerkannt.

PRIMUNDUS-Tipp: Da es von Bundesland zu Bundesland teilweise deutliche Unterschiede bei den zur Abrechnung zugelassenen Pflegedienstleistern gibt, empfehlen wir immer, sich vorab bei der Pflegekasse zu erkundigen und entsprechend beraten zu lassen.

Übrigens: Neben der direkten Abrechnung des Dienstleisters mit der Pflegekasse ist auch eine nachträgliche Erstattung von bereits erbrachten und bezahlten Pflegeleistungen durch das Einreichen von Rechnungen und Belegen möglich.

Gut zu wissen: Der Entlastungsbetrag steht zusätzlich zur Inanspruchnahme weiterer Pflegezuschüsse, wie Pflegegeld oder Verhinderungs- und Kurzzeitpflege, zur Verfügung und wird nicht mit diesen verrechnet.
PRIMUNDUS-Tipp: Der monatliche Betrag von 125 Euro kann auch über mehrere Monate angespart werden, da er am Monatsende nicht automatisch verfällt und bis zum 30. Juni des Folgejahres übertragbar ist. Erst zu diesem Zeitpunkt verfallen die Ansprüche des Vorjahres. Es lohnt sich deshalb, im jährlichen Turnus auf dieses Datum zu achten!
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Welche Leistungen lassen sich mit dem Entlastungsbetrag decken?

Aktuell werden in Deutschland etwa dreiviertel der Pflegebedürftigen in den eigenen vier Wänden versorgt. Deshalb dient das Budget von 1.500 Euro als ergänzende Leistung dazu, die häusliche Pflege weiter zu stärken. Der Betrag kann flexibel für zweckgebundene Pflege- und Betreuungsleistungen durch zugelassene Dienstleister genutzt werden, um vor allem pflegende Angehörige kontinuierlich bei ihrer anspruchsvollen und anstrengenden Arbeit zu entlasten.

Zu diesen Leistungen zählen insbesondere:

Tages- und Nachtpflege

Ersatzpflege, wenn die Pflegekraft abwesend oder verhindert ist

Alltagsbegleitung und Besuchsdienste

Haushaltshilfe

Demenz-Betreuung

Mobilisierende Angebote

Entlastungsbetrag reduziert Kosten der „24-Stunden-Pflege“

Das Budget des Entlastungsbetrags kann einen weiteren Beitrag dazu leisten, die effektiven monatlichen Kosten für eine Pflegekraft in der häuslichen „24-Stunden-Pflege“ zu reduzieren, da sämtliche Leistungsbereiche, wie Haushaltshilfe, Alltagsbetreuung oder die Grundpflege abgedeckt werden. PRIMUNDUS ist übrigens als einer der Pioniere unter den Anbietern der „24-Stunden-Pflege“ mit polnischen Pflegekräften in Deutschland in allen Bundesländern als Pflegedienstleister zugelassen.
Jetzt Pflegekraft kostenfrei anfragenQuellen: www.pflegehilfe.org
12. Mai 2022
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